Ein außerordentliches Treffen

Die Mitglieder von Gemeinsam für Leipzig blicken zurück und voraus

Ein bisschen sah der Konferenzsaal im Leipziger Marriot Hotel aus, als hätte sich eine Abiturklasse zu den schriftlichen Prüfungen versammelt. Es waren jedoch 24 Mitglieder des Vereins Gemeinsam für Leipzig, die sich, unter Einhaltung der Abstandsregeln, zur Mitgliederversammlung trafen. Das Corona-Konzept ließ leider nicht viel mehr Teilnehmer zu, was den Präsidenten Dr. Mathias Reuschel veranlasste, eine außerordentliche Mitgliederversammlung auszurufen um die Beschlussfähigkeit zu wahren. Wer nicht anwesend war, konnte die Veranstaltung im Live-Stream verfolgen.

Zu Beginn wählten die Teilnehmer einstimmig Rainer Leipnitz zum Versammlungsleiter. Er stellte die Tagesordnung vor, deren Hauptpunkte die Kassenberichte und die Vorstellung des Haushaltsplanes 2021 waren. Es begann mit einem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr.

Trotz des schwierigen Jahres war Dr. Reuschel sehr optimistisch. Im Geschäftsjahr 2020/21 hatte der Verein einen Mitgliedszuwachs von 20 Unternehmen. Das sind 20 Unternehmen mehr, die in Leipzig etwas bewegen wollen. Dazu gehören durchaus prominente Marken. Im vergangenen Jahr mussten auf Grund der besonderen Situation Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden. Das hinderte GfL aber nicht daran, neue Möglichkeiten der Kommunikation zu nutzen. So fanden Zoom-Konferenzen zu den verschiedensten Themen statt. Direkte Treffen konnten nur in kleinem Rahmen stattfinden – aber sie fanden (unter strengen Voraussetzungen) statt. Im August gab es dann das erste Mitgliedertreffen seit März im Stadthafen. Erwähnt sei auch die sehr erfolgreiche Verleihung der Via Oeconomica, die fast vollständig online stattfand.

Es folgten der Kassenbericht und der Bericht über die Kassenprüfung für das vergangene und der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr. Alle Berichte wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig bestätigt.

Die vorläufige Geschäftsstellenleiterin Prof. Sabine Wake stellte sich offiziell den Vereinsmitgliedern vor. Sie wird Nora Reiche-Hupel ersetzen, solange diese im Mutterschutz beziehungsweise in Elternzeit ist. Prof. Wake überreichte dann gemeinsam mit Dr. Reuschel den neuen Vereinsmitgliedern ihre (neu gestalteten) Urkunden.

Highlight des kommenden Jahres wird die Verleihung der Via Oeconomica am 2. November sein, die mit dem Vereinsjubiläum zusammen fällt. Vorher wird es aber weiterhin regelmäßig Veranstaltungen geben, die ins Netz gestreamt werden beziehungsweise unter Auflagen stattfinden – solange das notwendig ist.

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