Neujahresempfang & Leipziger Lerche – Rückblick
Schauen Sie sich gerne noch einmal den LIVE-Mitschnitt des Abends an.
Wir danken unseren Preisstiftern
Gemeinsam für Leipzig e.V. verleiht zum 21. Mal die „Leipziger Lerche“ – Prof. Dr. Eva Inés Obergfell erhält Auszeichnung

Der traditionelle Neujahrsempfang von „Gemeinsam für Leipzig e.V.“ brachte am Freitagabend, den 30. Januar 2026, wieder führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zusammen. In der markanten Glaskuppel der Leipziger Volkszeitung wurde in einem festlichen Rahmen die „Leipziger Lerche” verliehen, eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die Leipzig nachhaltig prägen und über die Stadtgrenzen hinaus repräsentieren. In diesem Jahr stand die Wissenschaft im Mittelpunkt: Die 21. „Leipziger Lerche“ ging an Prof. Dr. Eva Inés Obergfell.
Ein Zeichen für den Wissenschaftsstandort
Mit der Wahl der Preisträgerin setzte die Jury ein klares Signal für die Bedeutung von Bildung und Innovation. Prof. Dr. Obergfell, die im November 2021 zur Rektorin gewählt und im März 2022 berufen wurde, lenkt seither die Geschicke der Universität Leipzig. Sie wurde für ihre außerordentliche fachliche Reputation und ihre visionäre Führung geehrt. Unter ihrer Leitung hat sich die Universität als zentraler Ort der Wertschöpfung und Wissensentwicklung weiter etabliert.
Besonders hervorgehoben wurde in der Begründung der Erfolg beim Exzellenzcluster „Leipzig Center of Metabolism“. Dieser Forschungsschwerpunkt, der sich dem Verständnis und der Linderung von Stoffwechselerkrankungen widmet, sichert der Universität – die bereits zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht hat – erneut einen Platz in der internationalen Spitzenforschung. Zudem treibt Obergfell den Ausbau der Infrastruktur voran: Mit dem neuen KI-Rechenzentrum (KIRZL) an der Alten Messe entstehen dringend benötigte Kapazitäten für den gesamten Wissenschaftsstandort Leipzig.
„Wir verstehen diese Auszeichnung als Ansporn, in dem Bemühen, internationale Spitzenforschung in Leipzig zu ermöglichen, nicht nachzulassen“, hieß es dazu in der Würdigung.
Prominente Gratulanten und klare Worte
Eröffnet wurde der Abend durch die Gastgeber Björn Steigert und Hannah Suppa von der Leipziger Volkszeitung (LVZ).
Dr. Mathias Reuschel, Präsident von „Gemeinsam für Leipzig e.V.“, nutzte seine Rede, um den Blick auf die aktuellen Herausforderungen zu lenken. Er begrüßte die anwesenden Mitglieder und Vereine der Region und fand deutliche Worte zur Priorisierung in Krisenzeiten: „Für 2026 muss die wirtschaftliche Wertschöpfung vor die Klammer der gesellschaftlichen Gemeinsamkeiten gezogen werden, weil die Wirtschaft soll bitte anschließend alles das bedienen, was in der Klammer steht.“
Auch die Politik war stark vertreten und betonte die Notwendigkeit von Optimismus und Innovation. Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, appellierte an den Zusammenhalt als Erfolgsfaktor: „Wenn wir diesen Geist nutzen und zusammenhalten und auch ehrlich zueinander sind, dann bin ich ganz sicher, können wir das auch schaffen.“
Clemens Schülke, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Arbeit und Digitales, hob in seinem Grußwort die direkte Verbindung zwischen universitärer Exzellenz und städtischem Wohlstand hervor: „Wenn es uns gelingt, diesen Weg zwischen der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Umsetzung in ein marktreifes Produkt zu verkürzen, dann entstehen daraus neue Arbeitsplätze, neue Wertschöpfung.“
Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Sie würdigte Obergfells strategischen Weitblick und prägte einen neuen Begriff für deren Führungsstil: „Man kann von dem ‚Obergfell-Spirit‘ sprechen – einem neuen Geist, der über die Universität hinaus in diese Stadt weht.“
Prof. Dr. Obergfell zeigte sich in ihrer Dankesrede sichtlich bewegt: „Für mich ist diese Anerkennung nicht nur ein persönliches Lob, sondern es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit für diese großartige Stadt Leipzig.“
Eine Traditionsauszeichnung
Die „Leipziger Lerche“ wird seit 2005 verliehen. Prof. Dr. Eva Inés Obergfell reiht sich damit in eine prominente Liste von Preisträgern ein, zu der unter anderem der Maler Neo Rauch (2009), die nextbike GmbH (2014), die Tierpfleger des Zoo Leipzig (2022) und im vergangenen Jahr der Mediziner Prof. Dr. Frank Emmrich zählen.
Im Anschluss an den offiziellen Festakt nutzten die Gäste den Abend für intensive Gespräche und Networking in entspannter Atmosphäre über den Dächern der Stadt.
Der traditionelle Neujahrsempfang von „Gemeinsam für Leipzig e.V.“ brachte am Freitagabend, den 30. Januar 2026, wieder führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zusammen. In der markanten Glaskuppel der Leipziger Volkszeitung wurde in einem festlichen Rahmen die „Leipziger Lerche” verliehen, eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die Leipzig nachhaltig prägen und über die Stadtgrenzen hinaus repräsentieren. In diesem Jahr stand die Wissenschaft im Mittelpunkt: Die 21. „Leipziger Lerche“ ging an Prof. Dr. Eva Inés Obergfell.
Ein Zeichen für den Wissenschaftsstandort
Mit der Wahl der Preisträgerin setzte die Jury ein klares Signal für die Bedeutung von Bildung und Innovation. Prof. Dr. Obergfell, die im November 2021 zur Rektorin gewählt und im März 2022 berufen wurde, lenkt seither die Geschicke der Universität Leipzig. Sie wurde für ihre außerordentliche fachliche Reputation und ihre visionäre Führung geehrt. Unter ihrer Leitung hat sich die Universität als zentraler Ort der Wertschöpfung und Wissensentwicklung weiter etabliert.
Besonders hervorgehoben wurde in der Begründung der Erfolg beim Exzellenzcluster „Leipzig Center of Metabolism“. Dieser Forschungsschwerpunkt, der sich dem Verständnis und der Linderung von Stoffwechselerkrankungen widmet, sichert der Universität – die bereits zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht hat – erneut einen Platz in der internationalen Spitzenforschung. Zudem treibt Obergfell den Ausbau der Infrastruktur voran: Mit dem neuen KI-Rechenzentrum (KIRZL) an der Alten Messe entstehen dringend benötigte Kapazitäten für den gesamten Wissenschaftsstandort Leipzig.
„Wir verstehen diese Auszeichnung als Ansporn, in dem Bemühen, internationale Spitzenforschung in Leipzig zu ermöglichen, nicht nachzulassen“, hieß es dazu in der Würdigung.
Prominente Gratulanten und klare Worte
Eröffnet wurde der Abend durch die Gastgeber Björn Steigert und Hannah Suppa von der Leipziger Volkszeitung (LVZ).
Dr. Mathias Reuschel, Präsident von „Gemeinsam für Leipzig e.V.“, nutzte seine Rede, um den Blick auf die aktuellen Herausforderungen zu lenken. Er begrüßte die anwesenden Mitglieder und Vereine der Region und fand deutliche Worte zur Priorisierung in Krisenzeiten: „Für 2026 muss die wirtschaftliche Wertschöpfung vor die Klammer der gesellschaftlichen Gemeinsamkeiten gezogen werden, weil die Wirtschaft soll bitte anschließend alles das bedienen, was in der Klammer steht.“
Auch die Politik war stark vertreten und betonte die Notwendigkeit von Optimismus und Innovation. Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, appellierte an den Zusammenhalt als Erfolgsfaktor: „Wenn wir diesen Geist nutzen und zusammenhalten und auch ehrlich zueinander sind, dann bin ich ganz sicher, können wir das auch schaffen.“
Clemens Schülke, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Arbeit und Digitales, hob in seinem Grußwort die direkte Verbindung zwischen universitärer Exzellenz und städtischem Wohlstand hervor: „Wenn es uns gelingt, diesen Weg zwischen der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Umsetzung in ein marktreifes Produkt zu verkürzen, dann entstehen daraus neue Arbeitsplätze, neue Wertschöpfung.“
Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Sie würdigte Obergfells strategischen Weitblick und prägte einen neuen Begriff für deren Führungsstil: „Man kann von dem ‚Obergfell-Spirit‘ sprechen – einem neuen Geist, der über die Universität hinaus in diese Stadt weht.“
Prof. Dr. Obergfell zeigte sich in ihrer Dankesrede sichtlich bewegt: „Für mich ist diese Anerkennung nicht nur ein persönliches Lob, sondern es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit für diese großartige Stadt Leipzig.“
Eine Traditionsauszeichnung
Die „Leipziger Lerche“ wird seit 2005 verliehen. Prof. Dr. Eva Inés Obergfell reiht sich damit in eine prominente Liste von Preisträgern ein, zu der unter anderem der Maler Neo Rauch (2009), die nextbike GmbH (2014), die Tierpfleger des Zoo Leipzig (2022) und im vergangenen Jahr der Mediziner Prof. Dr. Frank Emmrich zählen.
Im Anschluss an den offiziellen Festakt nutzten die Gäste den Abend für intensive Gespräche und Networking in entspannter Atmosphäre über den Dächern der Stadt.
Wir danken unseren Goldpartnern
Leipziger Lerche – Die Preisträgerin 2025
Prof. Dr. Eva Inés Obergfell



Unsere Preisträgerin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell wurde vor dem Hintergrund Ihrer außerordentlichen, national und international wahrgenommenen fachlichen Reputation vom Senat der Universität Leipzig am 23. November 2021 als Rektorin der Alma Mater Lipsiensis gewählt und im März 2022 zur Rektorin berufen..
Sie ist uns von der Jury als Preisträgerin vorgeschlagen und auserwählt worden, weil sie und unter ihrer Führung das gesamte Universitätsteam herausragende Beiträge dazu leisten, dass die Universität Leipzig zu einem zentralen Ort für die Entwicklung von Bildung, Wissen und Wertschöpfung wahrgenommen wird.
Herauszuheben ist, dass die Universität Leipzig mit dem Exzellenzcluster Leipzig Center Of Metabolism an der Spitzenforschung in Deutschland teilnehmen wird. Bei dem Forschungsschwerpunkt geht es um das Verständnis und die Linderung von Krankheitslasten, die aus Stoffwechselstörungen resultieren. Die Universität Leipzig, die zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht hat, hat sich damit die Teilnahme an einer Spitzenforschung und somit die Chance auf weitere vergleichbare internationale Reputation gesichert.
Unter der Leitung der Preisträgerin arbeitet die Universität weiter an Erfolgen in der Spitzenforschung. So entsteht zurzeit an der alten Messe in Leipzig ein neues KI-Rechenzentrum (KIRZL). Damit werden die dringend benötigten Rechenkapazitäten für den gesamten Wissenschaftsstandort Leipzig mit seinen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgebaut.
Wir verstehen die Auszeichnung als Ansporn, in dem Bemühen, internationale Spitzenforschung in Leipzig zu ermöglichen, nicht nachzulassen.
Begründung der Jury:
Frau Obergfell wurde im November 2021 zur Rektorin gewählt und im März 2022 zur Rektorin berufen.
Die Universität Leipzig wird mit dem Exzellenzcluster ‚Leipzig Center of Metabolism‘ an der Spitzenforschung in Deutschland teilnehmen. Bei dem Forschungsschwerpunkt geht es um das Verständnis und die Linderung von Krankheitslasten, die aus Stoffwechselstörungen resultieren. Die Universität Leipzig, aus der zahlreiche Nobelpreisträger hervorgegangen sind, hat sich damit die Teilnahme an der Spitzenforschung in Deutschland gesichert.
Schon für die nähere Zukunft darf in Leipzig auf weitere Erfolge in der Spitzenforschung gehofft werden: Mit dem Bau des Hochleistungs Rechenzentrum KIRZL erhalten die 30.000 Studierenden, Forschenden und Lehrenden die Möglichkeit, Ihre Herausforderungen unter Nutzung der modernsten Möglichkeiten der Entwicklung und Teilung von Wissen zur meistern. Die Universität Leipzig und damit die gesamte Metropolregion wird zu einem zentralen Ort für die Entwicklung von Bildung, Wissen und Wertschöpfung im Europäischen Kontext aufsteigen.
Unsere Preisträgerin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell wurde vor dem Hintergrund Ihrer außerordentlichen, national und international wahrgenommenen fachlichen Reputation vom Senat der Universität Leipzig am 23. November 2021 als Rektorin der Alma Mater Lipsiensis gewählt und im März 2022 zur Rektorin berufen..
Sie ist uns von der Jury als Preisträgerin vorgeschlagen und auserwählt worden, weil sie und unter ihrer Führung das gesamte Universitätsteam herausragende Beiträge dazu leisten, dass die Universität Leipzig zu einem zentralen Ort für die Entwicklung von Bildung, Wissen und Wertschöpfung wahrgenommen wird.
Herauszuheben ist, dass die Universität Leipzig mit dem Exzellenzcluster Leipzig Center Of Metabolism an der Spitzenforschung in Deutschland teilnehmen wird. Bei dem Forschungsschwerpunkt geht es um das Verständnis und die Linderung von Krankheitslasten, die aus Stoffwechselstörungen resultieren. Die Universität Leipzig, die zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht hat, hat sich damit die Teilnahme an einer Spitzenforschung und somit die Chance auf weitere vergleichbare internationale Reputation gesichert.
Unter der Leitung der Preisträgerin arbeitet die Universität weiter an Erfolgen in der Spitzenforschung. So entsteht zurzeit an der alten Messe in Leipzig ein neues KI-Rechenzentrum (KIRZL). Damit werden die dringend benötigten Rechenkapazitäten für den gesamten Wissenschaftsstandort Leipzig mit seinen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgebaut.
Wir verstehen die Auszeichnung als Ansporn, in dem Bemühen, internationale Spitzenforschung in Leipzig zu ermöglichen, nicht nachzulassen.
Begründung der Jury:
Frau Obergfell wurde im November 2021 zur Rektorin gewählt und im März 2022 zur Rektorin berufen.
Die Universität Leipzig wird mit dem Exzellenzcluster ‚Leipzig Center of Metabolism‘ an der Spitzenforschung in Deutschland teilnehmen. Bei dem Forschungsschwerpunkt geht es um das Verständnis und die Linderung von Krankheitslasten, die aus Stoffwechselstörungen resultieren. Die Universität Leipzig, aus der zahlreiche Nobelpreisträger hervorgegangen sind, hat sich damit die Teilnahme an der Spitzenforschung in Deutschland gesichert.
Schon für die nähere Zukunft darf in Leipzig auf weitere Erfolge in der Spitzenforschung gehofft werden: Mit dem Bau des Hochleistungs Rechenzentrum KIRZL erhalten die 30.000 Studierenden, Forschenden und Lehrenden die Möglichkeit, Ihre Herausforderungen unter Nutzung der modernsten Möglichkeiten der Entwicklung und Teilung von Wissen zur meistern. Die Universität Leipzig und damit die gesamte Metropolregion wird zu einem zentralen Ort für die Entwicklung von Bildung, Wissen und Wertschöpfung im Europäischen Kontext aufsteigen.
Wir danken unseren Silberpartnern
Die Preisträger im Überblick
20 Jahre Leipziger Lerche 2005 – 2025
Der GfL-Neujahrsempfang
Der Neujahrsempfang von Gemeinsam für Leipzig findet traditionell schon seit vielen Jahren in der Kuppel der Leipziger Volkszeitung statt. Jährlich, am letzten Freitag des Januars, lädt Gemeinsam für Leipzig e.V. seine Mitglieder, Partner, Freunde und Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Sozialem, Sport und Kultur dazu ein. Über 250 Gäste lauschen dann dem kurzweiligen Programm, welches 2 Schwerpunkte trägt. Nach einem wirtschaftlichen & politischen Rückblick sowie Vorschau durch den GfL-Präsidenten, Grußworten der kommunalen und Landespolitik, wird anschließend der Preis „Leipziger Lerche“ verliehen. In lockerer Atmosphäre haben die Gäste danach die Möglichkeit sich auszutauschen und den Abend zu genießen.
Die Verleihung der Leipziger Lerche
Die Leipziger Lerche ist Auszeichnung, aber auch zugleich Ansporn. Sie möchte Personen ehren deren Herz für Leipzig schlägt, die für diese Stadt und ihre Bürger würdige Vertreter sind, die diesen Geist von Leipzig nach außen tragen und ihr eigenes Ansehen und ihre eigene Leistung mit Leipzig verknüpfen und für diese Region einbringen. Ehemalige Leipziger blicken im Auswahlverfahren von außen auf unsere Stadt und wählen, ohne Vorgaben des Stifters, Menschen aus, die ihnen im Zusammenhang mit Leipzig als würdig erscheinen, den Maßstäben der Preisverleihung gerecht zu werden.
Leipziger Lerche – Inside
Wie kam gemeinsam für Leipzig auf die Leipziger Lerche
Blicken wir zurück in die Zeit, in der GfL gegründet wurde. Viele der Gründungsmitglieder haben die Olympiabewerbung Leipzigs aktiv begleitet. Erwacht aus diesem schönen Traum, wollten wir den Schwung, der aus dem Erfolg im nationalen Vorausscheid entstanden war, nicht abebben lassen. Unsere Stadt hat unternehmerischem Engagement unserer Vorfahren viel zu verdanken. Daran anzuknüpfen galt es seinerzeit und gilt es auch künftig. Initiative sowie Engagement herauszuheben und zu belohnen war unser Ziel.
Manche Preisverleihung hinterlassen ein schalen Beigeschmack. Mal hat man den Eindruck, der Veranstalter wählt prominente Personen aus, um sich in ihrem Glanz zu sonnen. Mal glaubt man, Leistungen und Erfolge müssen erst erfunden werden, um jemanden einen Gefallen zu tun. Glaubwürdig und überzeugend sollte die Auswahl der Preisträger sein. Um dies zu gewährleisten ist das Besondere an der Leipziger Lerche, dass die Preisträger aus unabhängiger, wohlmeinender und distanzierter Sicht ausgewählt werden. Wer in Aachen, Houston, Köln oder anderswo im Zusammenhang mit unserer schönen Stadt durch herausragende Leistung aufgefallen ist, hat sich unsere Auszeichnung verdient!
So ist auch in diesem Jahr wieder eine überzeugende Auswahl zu Stande kommen – gewählt durch eine unabhängige Jury.
Blicken wir zurück in die Zeit, in der GfL gegründet wurde. Viele der Gründungsmitglieder haben die Olympiabewerbung Leipzigs aktiv begleitet. Erwacht aus diesem schönen Traum, wollten wir den Schwung, der aus dem Erfolg im nationalen Vorausscheid entstanden war, nicht abebben lassen. Unsere Stadt hat unternehmerischem Engagement unserer Vorfahren viel zu verdanken. Daran anzuknüpfen galt es seinerzeit und gilt es auch künftig. Initiative sowie Engagement herauszuheben und zu belohnen war unser Ziel.
Manche Preisverleihung hinterlassen ein schalen Beigeschmack. Mal hat man den Eindruck, der Veranstalter wählt prominente Personen aus, um sich in ihrem Glanz zu sonnen. Mal glaubt man, Leistungen und Erfolge müssen erst erfunden werden, um jemanden einen Gefallen zu tun.
Glaubwürdig und überzeugend sollte die Auswahl der Preisträger sein. Um dies zu gewährleisten ist das Besondere an der Leipziger Lerche, dass die Preisträger aus unabhängiger, wohlmeinender und distanzierter Sicht ausgewählt werden. Wer in Aachen, Houston, Köln oder anderswo im Zusammenhang mit unserer schönen Stadt durch herausragende Leistung aufgefallen ist, hat sich unsere Auszeichnung verdient!
So ist auch in diesem Jahr wieder eine überzeugende Auswahl zu Stande kommen – gewählt durch eine unabhängige Jury.
Wie und wann entstand die Idee zu der finalen Figur?
Wer war daran beteiligt?
Soweit ich weiß, war es Klaus F. Delwig, der den Leipziger Bildhauer Hartmut Klopsch um eine Idee für die Lerche bat. Die Gestaltung des Preises entwickelte sich im intensiven Austausch im Atelier des Bildhauers.

Welche Gedanken stecken hinter der Figur und auch dem Arbeitsprozess?
In den Arbeiten von Hartmut Klopsch finden sich oft Anspielungen auf Mythen. Bei der Leipziger Lerche ist es der geflügelte Helm von Hermes, dem Schutzgott der Kaufleute, dem Glücksbringer, der auch dem Leipziger Unternehmertum Schutz gewähren soll. Hier thront er auf einer Messingkugel, die die Leipziger Lerche umschließt, dem traditionellen Leipziger Gebäck, dessen Entstehungsgeschichte durchaus als Symbol für den Erfindergeist des Leipziger Unternehmertums verstanden werden kann.

Wie sind Sie auf das Material gekommen – warum Bronze?
Genau genommen ist die Skulptur eine Collage aus Messing und Bronze. Die Kugel ist aus Messing, die Lerche und der Helm sind aus Bronze. Für mich verbindet die Bronze wie kaum ein anderes Material die Möglichkeit einer detaillierten Wiedergabe des Entwurfs mit Wertigkeit und Haltbarkeit. Der eigentliche Gestaltungsvorgang erfolgte in Ton, der nun den Abguss in Bronze zur Folge hat.

Welche Schwierigkeiten verbergen sich im handwerklichen Part?
In den drei Jahren bevor mir Hartmut Klopsch die Herstellung der Lerche anvertraute, durfte ich den Entstehungsprozess begleiten. Dabei konnte ich viel mit meinen Augen lernen und bekam einige Kniffe zu Ohren. Rein handwerklich hatte ich keine Bedenken und das kalte Wasser war nicht tief, da alle Protagonisten, die zur Entstehung der Plastik beitragen, weiterhin zur Verfügung stehen.

Wie schwer ist unsere „Lerche“?
„Unsere“ Lerche ist ein Stück schwerer als die feine Backspezialität vom Konditor nebenan. Sie wird jährlich einmal für immer „gebacken“ und ist nahezu unverderblich. Jedem Preisträger werden die 1500 Gramm Auszeichnung stattlich vorkommen, da auch der massive göttliche Botenhelm und sein Gegengewicht im Inneren der unteren Halbkugel zur Gesamtmasse beitragen.
Erklären Sie uns bitte die verschiedenen Arbeitsschritte.
In meinem Atelier beginne ich mindestens sechs Monate vor Übergabe der Lerche mit der Arbeit. Nach den Vorlagen von Hartmut Klopsch stelle ich zunächst die Wachsmodelle her. In der Bronzebildgießerei Noack werden die Bronzen dann hergestellt, ziseliert und patiniert. Zeitgleich wird die Kugel in der Wurzner Metalldrückerei Müller in Messingblech gedrückt. Sobald diese Vorarbeit geleistet wurde, montiere ich die Bronzen, koloriere den Innenraum des Deckels, setze das Gegengewicht ein, befestige die Plakette mit der Jahreszahl und baue selbstverständlich alle Jahre neu die hölzerne Transportkiste.

Peter Wuttke – wer ist das?
Peter Wuttke ist in Leipzig geboren, mittlerweile Familienvater, gelernter Steinmetz und Steinbildhauer, der mit frühem Interesse an künstlerischer Gestaltung später in Dresden an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studierte und seinen Meisterschüler als Maler und Grafiker machte. Zurück in Leipzig bahnte er sich den Weg in die freischaffende Selbstständigkeit als Künstler. Ihn reizt die Arbeit mit den Händen, gern im Freien mit verschiedensten Mitteln und Materialien.

Was ist Ihr Traum als Künstler – wo, oder für wen oder was möchten Sie (be-)arbeiten?
Ich stehe mit mindestens zwei Beinen im Leben und bin meiner Wirklichkeit näher als den Träumen. Daher ist mir mehr an einem fried- und respektvollem Umgang in der Gemeinschaft gelegen, als einer Utopie anzuhängen. Ich mag es, in den sich ergebenden Freiräumen mit meinen Mitteln zu agieren. In Kunst und Handwerk, Gestaltung und Unsinn bahnen sie sich ihren Weg in eine Idee, ein Bild, eine Skulptur. In mir gibt es eine gewisse Neugier, auch auf Ideen, die an mich herangetragen werden und die darauf warten, umgesetzt zu werden. Da kann ich mich quasi als Geburtshelfer einbringen.
* Fotos: Gustav Franz
Wer war daran beteiligt?
Soweit ich weiß, war es Klaus F. Delwig, der den Leipziger Bildhauer Hartmut Klopsch um eine Idee für die Lerche bat. Die Gestaltung des Preises entwickelte sich im intensiven Austausch im Atelier des Bildhauers.

Welche Gedanken stecken hinter der Figur und auch dem Arbeitsprozess?
In den Arbeiten von Hartmut Klopsch finden sich oft Anspielungen auf Mythen. Bei der Leipziger Lerche ist es der geflügelte Helm von Hermes, dem Schutzgott der Kaufleute, dem Glücksbringer, der auch dem Leipziger Unternehmertum Schutz gewähren soll. Hier thront er auf einer Messingkugel, die die Leipziger Lerche umschließt, dem traditionellen Leipziger Gebäck, dessen Entstehungsgeschichte durchaus als Symbol für den Erfindergeist des Leipziger Unternehmertums verstanden werden kann.

Wie sind Sie auf das Material gekommen – warum Bronze?
Genau genommen ist die Skulptur eine Collage aus Messing und Bronze. Die Kugel ist aus Messing, die Lerche und der Helm sind aus Bronze. Für mich verbindet die Bronze wie kaum ein anderes Material die Möglichkeit einer detaillierten Wiedergabe des Entwurfs mit Wertigkeit und Haltbarkeit. Der eigentliche
Gestaltungsvorgang erfolgte in Ton, der nun den Abguss in Bronze zur Folge hat.

Welche Schwierigkeiten verbergen sich im handwerklichen Part?
In den drei Jahren bevor mir Hartmut Klopsch die Herstellung der Lerche anvertraute, durfte ich den Entstehungsprozess begleiten. Dabei konnte ich viel mit meinen Augen lernen und bekam einige Kniffe zu Ohren. Rein handwerklich hatte ich keine Bedenken und das kalte Wasser war nicht tief, da alle Protagonisten, die zur Entstehung der Plastik beitragen, weiterhin zur Verfügung stehen.

Wie schwer ist unsere „Lerche“?
„Unsere“ Lerche ist ein Stück schwerer als die feine Backspezialität vom Konditor nebenan. Sie wird jährlich einmal für immer „gebacken“ und ist nahezu unverderblich. Jedem Preisträger werden die 1500 Gramm Auszeichnung stattlich vorkommen, da auch der massive göttliche Botenhelm und sein Gegengewicht im Inneren der unteren Halbkugel zur Gesamtmasse beitragen.
Erklären Sie uns bitte die verschiedenen Arbeitsschritte.
In meinem Atelier beginne ich mindestens sechs Monate vor Übergabe der Lerche mit der Arbeit. Nach den Vorlagen von Hartmut Klopsch stelle ich zunächst die Wachsmodelle her. In der Bronzebildgießerei Noack werden die Bronzen dann hergestellt, ziseliert und patiniert. Zeitgleich wird die Kugel in der Wurzner Metalldrückerei Müller in Messingblech gedrückt. Sobald diese Vorarbeit geleistet wurde, montiere ich die Bronzen, koloriere den Innenraum des Deckels, setze das Gegengewicht ein, befestige die Plakette mit der Jahreszahl und baue selbstverständlich alle Jahre neu die hölzerne Transportkiste.

Peter Wuttke – wer ist das?
Peter Wuttke ist in Leipzig geboren, mittlerweile Familienvater, gelernter Steinmetz und Steinbildhauer, der mit frühem Interesse an künstlerischer Gestaltung später in Dresden an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studierte und seinen Meisterschüler als Maler und Grafiker machte. Zurück in Leipzig bahnte er sich den Weg in die freischaffende Selbstständigkeit als Künstler. Ihn reizt die Arbeit mit den Händen, gern im Freien mit verschiedensten Mitteln und Materialien.

Was ist Ihr Traum als Künstler – wo, oder für wen oder was möchten Sie (be-)arbeiten?
Ich stehe mit mindestens zwei Beinen im Leben und bin meiner Wirklichkeit näher als den Träumen. Daher ist mir mehr an einem fried- und respektvollem Umgang in der Gemeinschaft gelegen, als einer Utopie anzuhängen. Ich mag es, in den sich ergebenden Freiräumen mit meinen Mitteln zu agieren. In Kunst und Handwerk, Gestaltung und Unsinn bahnen sie sich ihren Weg in eine Idee, ein Bild, eine Skulptur. In mir gibt es eine gewisse Neugier, auch auf Ideen, die an mich herangetragen werden und die darauf warten, umgesetzt zu werden. Da kann ich mich quasi als Geburtshelfer einbringen.
* Fotos: Gustav Franz










































































































